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Qualitative und quantitative Zusammensetzung: 

Jeder ml enthält:

0,5 mg Dexmedetomidinhydrochlorid entsprechend 0,42 mg Dexmedetomidin 

Sonstige Bestandteile:

Qualitative Zusammensetzung sonstiger Bestandteile und anderer BestandteileQuantitative Zusammensetzung, falls diese Information für die ordnungsgemäße Verabreichung des Tierarzneimittels wesentlich ist
Methyl-4-hydroxybenzoat (E 218)1,6 mg
Propyl-4-hydroxybenzoat (E 216)0,2 mg
Natriumchlorid 
Wasser für Injektionszwecke 

Klare, farblose Lösung.

Anwendungsgebiete für jeder Zieltierart:

Nicht-invasive, leicht bis mäßig schmerzhafte Eingriffe und Untersuchungen bei Hunden oder Katzen, die eine Ruhigstellung, Sedierung und Analgesie erfordern.

Tiefe Sedierung und Analgesie bei Hunden bei gleichzeitiger Gabe von Butorphanol für medizinische und kleinere chirurgische Eingriffe.

Prämedikation vor der Einleitung und zur Aufrechterhaltung einer Vollnarkose bei Hunden und Katzen.
 

Gegenanzeigen: 
Nicht bei Tieren mit Herzkreislauferkrankungen anwenden.

Nicht bei Tieren mit schweren systemischen Erkrankungen oder bei moribunden Tieren anwenden.

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

Nebenwirkungen:

Hund

Sehr häufig
(> 1 Tier / 10 behandelte Tiere):
Bradykardie 
Zyanotische Schleimhäute2 
Blasse Schleimhäute2
Häufig 
(1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere):
Arrhythmie1
Selten 
(1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte Tiere):
Lungenödem
Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden):Exzitation1 
AV-Block2 
Hoher Blutdruck3 
Niedriger Blutdruck3 
Vorzeitige ventrikuläre Kontraktionen1
Supraventrikuläre und nodale Arrhythmien1
Hypersalivation1 
Würgen1 
Erbrechen4 
Hornhauttrübung 
Muskelzittern 
Verlängerte Sedierung1 
Bradypnoe1,5
Verminderte Pulsoxygenierung1
Verminderte Atemfrequenz 
Unregelmäßige Atmung1 
Tachypnoe1,5 
Erythem1 
Verringerte Körpertemperatur 
Urinieren1

1Wenn Dexmedetomidin und Butorphanol gemeinsam angewendet werden.

2Aufgrund der peripheren Vasokonstriktion und der dadurch bedingten mangelhaften venösen Durchblutung bei normaler arterieller Sauerstoffversorgung.

3Der Blutdruck steigt zunächst an und fällt dann auf normale bis subnormale Werte.

4Kann 5-10 Minuten nach der Injektion auftreten. Einige Hunde erbrechen möglicherweise auch zum Zeitpunkt des Aufwachens.

5Wenn Dexmedetomidin als Prämedikation eingesetzt wird.

Wenn Dexmedetomidin und Butorphanol bei Hunden gemeinsam angewendet werden, wurde über Brady- und Tachyarrhythmien berichtet. Diese können als Begleiterscheinungen eine profunde Sinusbradykardie, AVBlocks ersten und zweiten Grades, Sinusarrest oder -pausen sowie atriale, supraventrikuläre oder ventrikuläre Extrasystolen mit sich bringen.

Wenn Dexmedetomidin als Prämedikation eingesetzt wird, wurde über Brady- und Tachyarrhythmie einschließlich profunder Sinusbradykardie, AV- Block ersten und zweiten Grades und Sinusarrest berichtet. In seltenen Fällen können supraventrikuläre oder ventrikuläre Extrasystolen, Sinuspausen und AV-Blocks dritten Grades beobachtet werden.

Katze

Sehr häufig 
(> 1 Tier / 10 behandelte Tiere):
Arrhythmie1 
Bradykardie 
AV-Block2 
Erbrechen3
Blasse Schleimhäute4 
Zyanotische Schleimhäute4
Häufig 
(1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere):
Supraventrikuläre und nodale Arrhythmie1
Würgen1
Verminderte Pulsoxygenierung2 
Hypothermie2
Gelegentlich 
(1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere):
Apnoe2
Selten 
(1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte Tiere):
Lungenödem
Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden):Extrasystolen2 
Hoher Blutdruck5
Niedriger Blutdruck5 
Hornhauttrübung 
Muskelzittern 
Bradypnoe2 
Verminderte Atemfrequenz 
Hypoventilation2 
Unregelmäßige Atmung2 
Erregung2

1Wenn Dexmedetomidin als Prämedikation eingesetzt wird. 
2Wenn Dexmedetomidin und Ketamin nacheinander angewendet werden. 
3Kann 5-10 Minuten nach der Injektion auftreten. Einige Katzen erbrechen möglicherweise auch zum Zeitpunkt des Aufwachens. 
4Aufgrund der peripheren Vasokonstriktion und der dadurch mangelhaften venösen Durchblutung bei normaler arterieller Sauerstoffversorgung. 
5Der Blutdruck steigt zunächst an und fällt dann auf normale bis subnormale Werte.

Die intramuskuläre Verabreichung einer Dosis von 40 Mikrogramm/kg (gefolgt von Ketamin oder Propofol) führt häufig zu Bradykardie und Sinusarrhythmie, gelegentlich zum AV-Block ersten Grades und selten zu supraventrikulären Extrasystolen, atrialem Bigeminus, Sinuspausen, AV-Blocks zweiten Grades oder Extrasystolen/Ersatzrhythmen.

Besondere Warnhinweise, soweit erforderlich:

Es liegen keine Untersuchungen zur Anwendung bei jungen Hunden unter 16 Wochen sowie jungen Katzen unter 12 Wochen vor.

DE: Verschreibungspflichtig.

Zulassungsinhaber:
Orion Corporation Orion Pharma, Orionintie 1, FI-02200 Espoo, Finnland.

Mitvertreiber:

Vetoquinol GmbH, Reichenbachstraße 1, 85737 Ismaning

Stand der Information:
Juli 2024

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